Die Diskussion um Homosexualität ist in der evangelikalen Bewegung angekommen und wird heiß debattiert. Das Buch bietet eine Orientierungshilfe zur Frage wie Evangelikale auf das große Thema der Homosexualität reagieren können. Es bietet biblische Grundlagen, ethische Überlegungen und stellt die Frage wie Gemeinden eine gute Kultur im Umgang mit homosexuell Empfindenden entdecken und erlernen können.

Lesestimmen:

„Wenn ich ein Buch zum Thema Homosexualität empfehlen sollte, dann würde ich dieses empfehlen! Denn es ist nicht einfach nur ein weiteres Buch über Homosexualität, sondern ein richtig gutes und wichtiges Buch zum Thema. Johannes Traichel geht sensibel und nicht polemisch, ergebnisoffen und wissenschaftlich an die Thematik heran. Dabei stellt er die richtigen Fragen an die zentralen Texte der Bibel und kommt zu einer schlüssigen Position, die man erst widerlegen müsste, wenn man anderer Meinung wäre. Sicher gibt es auch andere gute Bücher zum Thema, aber dem Autor gelingt es, prägnant und präzise das Thema zu bearbeiten und dabei die wachsende Divergenz innerhalb der evangelikalen Welt nicht zu verschweigen. Er sucht nach einem gemeinsamen Weg in die Zukunft, hält aber auch fest, dass es schwierig werden könnte. Man spürt ihm beim Lesen sein Ringen um einen dem Evangelium gemäßen Umgang mit Homosexuellen in den evangelikalen Gemeinden ab und das macht das Buch so wertvoll.“
Prof. Dr. Heinrich Derksen. Rektor des Bibelseminar Bonn.

„Noch ein Buch zum Thema Homosexualität – ist das nötig? Das war mein erster Gedanke, als ich das Manuskript von Johannes gesendet bekam. Das Buch hat mich aus mehreren Gründen überzeugt: 1. Johannes schildert die aktuelle Diskussion im evangelikalen Raum sowohl von ihrer historischen Entwicklung als auch von den biblisch-theologischen Argumenten sehr gut. 2. Er vertritt liebevoll eine klare, konservative Position. 3. Er plädiert für einen weitherzigen seelsorgerlichen Umgang und eine neue Kultur in Gemeinden. 4. Er fordert christliche Leitende heraus sich inhaltlich zu positionieren und liebevoll miteinander umzugehen. Daher meine Beurteilung: Sehr empfehlenswert!“
Reinhard Spincke, Bundessekretär des Bund FeG und Vorstandsvorsitzender der Stiftung FeG in Norddeutschland.

Was ich sehr schätze an diesem Buch ist das Ringen. Das Ringen um biblische Wahrheit und zugleich das Ringen darum, homosexuelle Menschen zu lieben und in die Gemeinde zu integrieren. Leider gehen die Vertreter der unterschiedlichen Positionen in der Regel eher aufeinander los, als aufeinander zu. Johannes Traichel hat eine dezidierte Position, und zugleich eine fragende Offenheit für andere Meinungen.“
Uwe Heimowski, Beauftragter der Deutschen Evangelischen Allianz am Deutschen Bundestag und am Sitz der Bundesregierung.

„Johannes Traichel hat das gemacht, was viele Pastoren, Älteste und leitende Leute in Kirchen dieser Tage machen müssen: sich intensiv und profund mit der Frage der Homosexualität auseinandersetzen. Herausgekommen ist dabei sein neuestes Buch „Evangelikale und Homosexualität“. Unzählige Bücher, Blogs, Podcasts hat er dazu aufgesucht, gründlich bearbeitet und reflektiert. Also genau das getan, was jeder verantwortlich leitende Mitarbeiter tun sollte, um zu einer begründeten Haltung in dieser wichtigen Frage zu kommen. Fakt ist aber: Wir haben nicht alle die Zeit, Kapazität und Fähigkeit, so tief wie Traichel einzutauchen. Er bringt die unterschiedlichen Positionen mit den aktuellen und relevanten Fragestellungen auf 270 Seiten sorgfältig zur Sprache. In über 500 Fußnoten erschließen sich dem Leser die reichhaltigen Quellen, auf denen seine Arbeit gründet. Für uns alle eine Chance, ebenfalls tief einzutauchen und gezielt zu den Quellen zu kommen, obschon wir sonst im Alltag nicht den Raum und die Zeit dafür hätten. Mit „Evangelikale und Homosexualität“ wächst die Chance, in der eigenen Meinungsbildung zu diesem komplexen Thema voranzukommen, da Traichel viele Positionen fair zu Wort kommen lässt. Auch wenn sein Text mitunter anspruchsvoll ist und dem Leser einiges abfordert, hat er mit „Evangelikale und Homosexualität“ eine weitere gute Ressource für Leitende in Kirchen und Gemeinden erarbeitet, die definitiv hilfreich ist! Unabhängig von der eigenen Sicht zu dieser Frage.“
Lothar Krauss, DER LEITERBLOG’ger und Pastor.

„Ich halte die Darlegung von Johannes Traichel für eine der theologisch gründlichsten und besten Arbeit, die ich zum Thema kenne, wobei ich vor allem die subtile Auseinandersetzung auf der exegetischen Ebene hervorheben möchte. Der Autor scheut den Widerspruch nicht zu einschlägigen Autoren wie Tobias Faix, Thorsten Dietz, Valeria Hinck oder Martin Grabe; und er fordert sie argumentativ heraus. Das Werk wäre Theologen, Publizisten und Bischöfen beider Konfessionen unbedingt zu empfehlen, denen es um die moraltheologische Neubewertung von Homosexualität geht, die dabei aber weder theologisch noch phänomenologisch einen klaren Begriff davon haben, was das überhaupt ist. Theologisch folgen sie in der Regel dem Narrativ, dass die klare biblische Absage durch Interpretation getilgt werden könne. Was die sexualwissenschaftliche Forschung zum Thema sexuelle Identität, dem Ursprung und der Fluidität von Homosexualität betrifft, ist Traichel auf dem aktuellen Stand, der deutlich macht, dass es „die“ Homosexualität nicht gibt und dass die Vorstellung einer Analogie zwischen dem heterosexuellen Paar und dem homosexuellen Paar ein Konstrukt ist, das mit der Wirklichkeit nichts zu tun hat. Die Schrift von Johannes Traichel lädt Christen zu einer vertieften Reflexion darüber ein, wie Menschen mit einer schwierigen, uneindeutigen oder als Leiden empfundenen Beziehung zu ihrem biologischen Körper Schutz vor Diskriminierung, Annahme, Freundschaft und eine Heimat in Gemeinden finden können, ohne dass man Homosexualität auf ein falsche, unbiblische Weise verklärt.“
Bernhard Meuser, Publizist und Theologe.